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![]() Geschichte des Landkreises Dillingen
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Vorgeschichtliche Funde reichen im Kreisgebiet bis in die Altsteinzeit zurück. 15 v. Chr. besetzten die Römer das Alpenvorland bis zur Donau und errichteten auf den südlichen Randhöhen des Donautales eine Kastellreihe zum Schutze des eroberten Landes. Eine bedeutende römische Siedlung, Phoebiana genannt, ein Vicus mit Kastell, heute Faimingen, entstand als Brückenkopf über die Donau. Dort erhob sich ab dem 2. Jh. n. Chr. ein beeindruckender Tempel des keltoromanischen Heilgottes Apollo Grannus, der mit zu den größten römischen Tempelbauten nördlich der Alpen zählte. Er ist heute teilrekonstruiert.
Gegen Ende des 9. Jh. unterstand ein großer Teil des heutigen
Landkreises den späteren Grafen von Dillingen. Sie ließen
sich,
aus Wittislingen kommend, spätestens im 10. Jh. im Donautal
nieder. Ihre Burg wurde zum Kern der heutigen Großen Kreisstadt
Dillingen a. d. Donau. Nach dem Aussterben der Grafen von
Dillingen im weltlichen Mannesstamm kam die Grafschaft
Dillingen an das Herzogtum Bayern, das durch das konradische
Erbe 1268 auch die Städte Gundelfingen a.d. Donau,
Lauingen (Donau) und Höchstädt a.d.Donau erwarb. Beide
Erwerbungen bildeten das Landvogtamt und nachmalige Landgericht
Höchstädt a. d. Donau, das als die Keimzelle des heutigen
Landkreises Dillingen a.d. Donau aufgefaßt werden kann.
Der Landkreis Dillingen a.d.Donau in seiner heutigen Gestalt ist durch die Eingliederung der früheren kreisfreien Stadt Dillingen a.d.Donau und der westlichen Hälfte des früheren Landkreises Wertingen in den Altlandkreis Dillingen a.d.Donau zum 1. Juli 1972 gebildet worden. Zum gleichen Zeitpunkt wurde die Gemeinde Tapfheim dem jetzigen Landkreis Donau-Ries angegliedert.
Vor der Gemeindegebietsreform bestanden im Gebiet des heutigen
Landkreis 78
Städte, Märkte und Gemeinden; danach, d.h. seit dem 1. Mai
1978, nur
noch 27. Vier davon
sind Einheitsgemeinden; die übrigen Mitgliedsgemeinden von 6
Verwaltungsgemeinschaften. Dies zeigt die folgende Karte
"Verwaltungsgliederung seit 1978".
Verwaltungsgliederung seit 1978 ![]()
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