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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

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Letzte Änderung:
22.06.2017
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Abschluss des Winterdienstes im Kreisbauhof

Den offiziellen Abschluss des Winterdienstes des Kreisbauhofes nutzte Landrat Leo Schrell, um den Mitarbeitern für ihren stets zuverlässigen und kompetenten Einsatz zu danken. „Sie haben damit in hohem Maße zur Verkehrssicherheit im Landkreis beigetragen“, betonte Schrell.

 

Aufgrund des Temperatursturzes nach Ostern und des erneuten leichten Schneefalls waren die Mitarbeiter des Kreisbauhofes von Mitte bis Ende April nochmals mit Wettermelder-Fahrten im Einsatz. Allerdings waren keine Winterdienst-Einsätze mehr erforderlich. In der diesjährigen Saison sind beim Landkreis Gesamtkosten in Höhe rund 258.000 Euro angefallen. Damit bewegen sich die Kosten auf dem Niveau des Vorjahres.

 

Der Leiter der Tiefbauverwaltung, Roman Bauer, bezeichnete den zurückliegenden Winter, der sich insbesondere auf den Januar 2017 konzentriert hatte, als „mild und unterdurchschnittlich“. Gefordert waren die Mitarbeiter des Kreisbauhofes vor allem angesichts einer größeren Schneewetterlage und Ende Januar, als sie zwei Tage lang gegen Eisregen ankämpfen mussten.

Insgesamt sind 82 Einsätze und 1.680 Einsatzstunden angefallen. Dafür waren zahlreiche Frost-Tauwetterlagen verantwortlich, die Präventiv-Einsätze mit Streuen von Salz erforderlich gemacht hatten.

Auch aus ökologischen Gründen sei dabei zu 100 % die bewährte Feuchtsalztechnologie zum Einsatz gekommen, so Bauer. Dabei werde neben trockenem Salz auch Salzsole ausgestreut. Dadurch hafte das Salz besser an der Straße und könne nicht so schnell verweht werden.

 

Sehr bewährt haben sich die im vergangenen Jahr im Landkreis, beispielsweise an der Kreisstraße DLG 35 zwischen Wittislingen und Oberbechingen, errichteten Glättemeldeanlagen. Damit können Präventiv-Einsätze noch effektiver und wirtschaftlicher eingeleitet werden. Die Anlagen liefern den Straßenmeistereien direkt Daten vom zu betreuenden Gebiet mit Prognosen für die weitere Entwicklung.

Der Salzverbrauch belief sich auf 1.190 Tonnen. Damit wurden von den beim Kreisbauhof und der zentralen Salzhalle in Aislingen insgesamt eingelagerten 2.600 Tonnen lediglich 45 % verbraucht.

 

Einen Dank richtete Landrat Leo Schrell an die Staatliche Straßenmeisterei Dillingen. So erfolgte der Winterdienst erneut in bewährter Weise im Verbund mit dem Staatlichen Bauamt Krumbach. Dabei ist der Landkreis in 16 Räumbezirke für die Bundes-, Staats- und Kreisstraßen eingeteilt. Der Landkreis betreut davon acht Bezirke. Insgesamt sind im Landkreis im Rahmen des Winterdienstes ca. 450 Kilometer klassifizierte Straßen zu betreuen, davon 234 Kilometer Kreisstraßen.

Gleichzeitig betonte Schrell, dass der Ausschuss für Kreisentwicklung bereits im Jahr 2013 beschlossen habe, im Interesse eines nachhaltig guten Zustandes des Kreisstraßennetzes jährlich mindestens zehn Kilometer Asphaltbefestigungen zu sanieren oder zu erneuern und die beim Winterdienst nicht benötigten Mittel in den Unterhalt des Kreisstraßennetzes zu investieren. So seien für dieses Jahr Deckensanierungen im Bereich der DLG 35 Oberbechingen – Bachhagel, DLG 9 Mödingen – Ziertheim, DLG 3 Hinterried – Wortelstetten, DLG 41 Lutzinger Straße in Höchstädt und der DLG 23 Höchstädt – Blindheim vorgesehen.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Abschluss Winterdienst 2017Landrat Leo Schrell und der Leiter des Tiefbauamtes Roman Bauer (links im Bild) dankten den Mitarbeitern des Kreisbauhofes anlässlich des offiziellen Winterdienstes für die stets zuverlässige und kompetente Arbeit.

 

 

 

 

Dillingen a.d.Donau, 2. Mai 2017

Peter Hurler, Pressesprecher

Tel.Nr. 09071/51-138

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